Stefanie (viell trigger, keine ***)

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Punky
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Beitrag von Punky » 21.11.2006, 08:29

Vorgestern kam auf ARD ne Diskussionsrunde über das Thema auch mit den Verantwortlichen. Und endlich hat jemand Partei für Stephanie ergriffen und endlich auch mal ausgesprochen, das sie lebenslänglich hat. Die Moderatorin war super. Vielen Dank das endlich auch im Fernsehn jemand sieht, wie sehr Opfer darunter leiden müssen

Manu

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Klangfarben
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Beitrag von Klangfarben » 21.11.2006, 19:31

Hi,

und immer wieder stellt sich die Frage, warum kriegt der Täter eher ne Therapie als sein Opfer....grübel.... und die Thera wird auch noch von den Opfern mitfinanziert....weitergrübel....

Wir
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Mondkinder
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Beitrag von Mondkinder » 23.11.2006, 03:09

hallo Manu,

schade, die sendung verpasst leider....

an alle zum thema "lebenslänglich" und "therapie"

aus meiner sicht kommt die therapie für die opfer *immer* zu spät!
jahrelanger marathon bis überhaupt *dahin* finden und dann gehts erst richtig los! konfrontiert werden mit allem möglichen und unmöglich-scheinendem, über monate, jahre, jahrzehnte... keine ahnung wie lange!
aktuell hier wieder ganz extrem, trotz thera, trotz gegen-ankämpfen, sind noch lange nicht fertig damit... so wirds hier vielen auch gehen denk ich....den meisten wohl leider... glaub... :(
@Ceridwen
bewunder sehr deine differenzierte sichtweise, ehrlich!
aber wenns hier und bei lieben menschen so richtig dreckiggeht... und ich sowas höre, sehe, lese und fühle (Stephanie) fällts hier sehr schwer, wut zu unterdrücken und sachlich zu bleiben...
zu deiner frage, was man mit ihnen machen sollte... nja, so sachlich wie möglich:
psychiatrie find ich gefährlich, da zu viele als geheilt wieder auf die welt losgelassen werden.
lebenslange sicherheitsverwahrung meinetwegen. ohne die aussicht, je wieder frei zu kommen.
geschweigedenn auf ein dach! oder in die medien und sich dann ins fäustchen lachen und weiterdrohen! :evil:
sorry, sachlichkeit verliert sich grad

grüße,

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merry
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Beitrag von merry » 23.11.2006, 08:06

genau!!!!

und das was mich ankoptzt ist das die t*ter in den medien grundsätzlich als "helden" gefeiert werden. genau wie bei dem schulamoklauf. was soll das?????? wenn man danach (egal was man sich in so einem kranken hirn ausdenkt) so eine medienpräsenz hat, das schreit doch nach nachahmung!!!

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Adaria
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Beitrag von Adaria » 23.11.2006, 10:36

Hab noch keinen gesehen der als Held gefeiert wurde, weis nicht was du gesehn hast.

Tz

Sandy
Nichts verankert die Geschehnisse so feste im Gedächtnis,wie der Wunsch, sie zu vergessen.
(Michel Montaigne)


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Beitrag von Adaria » 23.11.2006, 11:09

genau!!!!

und das was mich ankoptzt ist das die t*ter in den medien grundsätzlich als "helden" gefeiert werden. genau wie bei dem schulamoklauf. was soll das?????? wenn man danach (egal was man sich in so einem kranken hirn ausdenkt) so eine medienpräsenz hat, das schreit doch nach nachahmung!!!
Ich weis ja nich was du darn heldenhaft findest an dieser Medienpräsenz.Das was gesagt wurde, wurde gesagt, um die Hintergründe festzustellen, warum er das gemacht hat.Wo bitteschön stellt den Jungen jemand als Held hin.Was ich gesehn habe sind völlig erschrockene Eltern, seitens der Opfer und seitens des Täters wenn das für dich heldentum ist, tust du mir echt leid.Nirgendwo stellt ihn jemand als Held da.
Ich weis nich was da in deinem Kopf vorgeht aber dasw as du da schreibst stimmt einfach nicht.

*Nur den Kopf schütteln kann über das was du da schreibst*

Gwen
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Beitrag von merry » 23.11.2006, 14:28

nein - ich habe nichts anderes gesehen als ihr! ich habe auch erschrockene eltern etc. gesehen. ich meinte damit auch nur das diese leute eine wichtigkeit erreichen die opfer nie erreichen könnten. und das wort helden ist in "" geschrieben!

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Beitrag von Adaria » 23.11.2006, 15:21

Was willst du dann, du sagst ein Opfer würde diese wichtigkeit nicht erreichen.Stell dir vor man würde die Opfer durch solche eine Medienpräsenz ziehen, es wäre warscheinlich deren T+t weil sie diesen druck nicht aushalten können.Was Therapie angeht so empfinde ich es wie die anderen da müssen die tussen wie tante schmidt noch sehr dran arbeiten denn wir opfer leiden ein leben lang nicht die täter.

Wie sollte denn deiner Meinung nach mit den Opfern verfahren werden, wie soll die wichtigkeit aussehen, das meine ich ganz im ersnst.Wenn du solche dinge schreibst wirst du doch eine Vorstellung haben oder?? Wie sollen die Opfer deiner Meinung nach an wichtigkeit hervorgehoben werden, was soll geschehen was den Opfern an wichtigkeit gerecht wird.

Gespannt bin auf deine Vorschläge.


Gwen
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Beitrag von Klangfarben » 23.11.2006, 21:43

Hallo Nachtlichter,

Die Opfer müßten ein Lebenlang eine Therapie bekommen, falls das notwendig ist.

Das Opfer müßte mehr Schutz bekommen, z.B. Videoverhöre um nicht dem T**er ungewollt gegenüberstehen müssen.

So eine T*t dürfte nicht nicht verjähren, das Opfer muß ein Leben lang Zeit haben, um den T**er anzuzeigen.

Gruß
Regina
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Beitrag von merry » 24.11.2006, 08:25

hi gwen!

die opfer sollten natürlich nicht die wichtigkeit in den medien bekommen. das ist ganz klar. wer will das schon. aber das was für die menschen am bildschirm rüberkommt ist immer das, das sich um die menschen gekümmert wird die es "verbrochen" haben. das mädchen stefanie muss angst und schrecken erleiden. und es ist für die menschen am bildschirm nicht ersichtlich was für das mädchen getan wird. d. h. natürlich nicht das sie öffentlich zur schau gestellt werden soll. ganz und gar nicht. aber eine evtl. lebenslange begleitung wäre schon gut. hier ist immer nur klar was ihr vater für sie tut und durchsetzen möchte.

mich ärgert immer nur das ständig über die t*ter gesprochen und geschrieben wird. er hat dies und er hat das. schlimme kindheit und so... das stimmt auch bestimmt. aber was ich eingangs meinte ist: diese menschen haben eine schwere störung. und ganz wenig selbstbewusstsein. und sie verlangen nach aufmerksamkeit. und wenn ich daran denke das es viele solcher menschen gibt und die soetwas dann im tv sehen, dann könnte ich mir vorstellen das sie sich überlegen auch so etwas schlimmes zu machen, oder irgendetwas anderes was auch dieses ausmass erreichen könnte, nur damit sie auch diese wichtigkeit und damit endlich ihre aufmerksamkeit bekommen die sie seit jahren oder schon immer vermisst haben. ich finde einfach das, wenn so etwas schlimmes passiert ist, sollte da sicherlich drüber berichtet werden , damit die menschen schon wissen was passiert ist, aber ich denke es sollte kürzer, sachlicher geschehen. es sollte einfach auch der unterschied klar dargestellt werden wer hier opfer und wer t*ter ist.
das mit den opfern ist ne ganz andere sache und da denke ich mir das du gespannt bist auf meine vorschläge. aber da habe ich leider keine parat. so wie klangfarben schon sagen. ein opfer leidet ein leben lang.....
und es ist auch nicht mehr zu ändern. und ich weiss auch gar nicht ob es ein - wie soll ich es sagen? kann ich programm sagen?gibt, für opfer das sie richtig aufgefangen werden? ich habe da keine ahnung. bei den schülern in emsdetten sehe ich schon das einiges getan wird. schulpsychologen, etc. aber wie langfristig ist es, usw.

sorry- ich weiss das ich deine frage nicht beantworten konnte, es sind nur meine gedanken. und es ist mir schon oft aufgefallen das ich immer mehr über die menschen bescheid weiss die nichts gutes getan haben als über die anderen. ich weiss welche hilfe sie bekommen, aber ich weiss nicht welche hilfe die geschädigten bekommen.

merry

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Beitrag von Klangfarben » 24.11.2006, 16:56

Ach ja, eines hatte ich noch vergessen: Überführte T**er sollten vollständig veröffentlicht werden. Ist brutal, aber wenn wir damit unsere Aussenkinder schützen können, halte ich es für legitim.

Gruß Regina
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Nur anders.

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